Entwicklungszusammenarbeit und Religion: Fallstudie und ethische Reflexion zu einem angespannten Verhältnis (Forum Systematik, Band 44)
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Entwicklungszusammenarbeit und Religion: Fallstudie und ethische Reflexion zu einem angespannten Verhältnis (Forum Systematik, Band 44)

Fallstudie und ethische Reflexion zu einem angespannten Verhältnis
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783170222199
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.01.1970
Seiten:
160
Autor:
Esther Imhof
Gewicht:
245 g
SKU:
INF1000065578
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Obschon Religion im Leben vieler Menschen der südlichen Hemisphäre eine zentrale Rolle spielt, wurde sie in Theorie und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit bis vor kurzem kaum berücksichtigt. Die Autorin stellt ein von ihr untersuchtes, durch westeuropäische Entwicklungsgelder finanziertes nigerianisches Dorfentwicklungsprojekt vor und gibt einen aufschlussreichen Einblick in das Spannungsfeld zwischen der religiösen Prägung der Institutionen und Akteure vor Ort und der säkularen Prägung der westlichen Geldgeber. Den hermeneutischen Schlüssel für das Verständnis dieses Spannungsfeldes findet sie in Charles Taylors entstehungsgeschichtlichen Analysen der säkularen westlichen Moderne (besseres Fremdverstehen durch besseres Eigenverstehen). Abschließende Überlegungen führen zur Frage, wie das Konzept von Entwicklung und menschlichem Wohlergehen dahingehend geöffnet werden kann, dass es auch religiösen Lebensentwürfen gerecht zu werden vermag, wobei Amartya Sens Capability Approach als möglicher konzeptioneller Rahmen vorgeschlagen wird.
Obschon Religion im Leben vieler Menschen der südlichen Hemisphäre eine zentrale Rolle spielt, wurde sie in Theorie und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit bis vor kurzem kaum berücksichtigt. Die Autorin stellt ein von ihr untersuchtes und ausgewertetes, durch westeuropäische Entwicklungsgelder finanziertes nigerianisches Dorfentwicklungsprojekt vor und gibt einen aufschlussreichen Einblick in das Spannungsfeld zwischen der religiösen Prägung der Institutionen und Akteure vor Ort und der säkularen Prägung der westlichen Geldgeber. Den hermeneutischen Schlüssel für das Verständnis dieses Spannungsfeldes findet sie in Charles Taylors entstehungsgeschichtlichen Analysen der säkularen westlichen Moderne (besseres Fremdverstehen durch besseres Eigenverstehen). Abschließende Überlegungen führen zur Frage, wie das Konzept von Entwicklung und menschlichem Wohlergehen dahingehend geöffnet werden kann, dass es auch religiösen Lebensentwürfen gerecht zu werden vermag.

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