Die Firmenbeteiligungen der ARBED im Osteuropa der Nachkriegszeit

Luxemburger Wirtschaftsdiplomatie im Kalten Krieg
 Buch
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ISBN-13:
9783631660362
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
29.03.2015
Seiten:
479
Autor:
Marc Birchen
Gewicht:
726 g
Format:
216x151x38 mm
Serie:
7, Études luxembourgeoises / Luxemburg-Studien
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Die Arbeit untersucht anhand von Firmen- und Behördenakten die Bemühungen eines luxemburgischen Großkonzerns zur Wahrung seiner Kapitalbeteiligungen im Ostblock. Sie analysiert das Verhältnis des Unternehmens zum diplomatischen Apparat Luxemburgs sowie seinen Einfluss auf die Außen- und Außenwirtschaftspolitik des Landes zur Wahrung seiner Interessen.
Inhalt: Wahrung der Kapitalbeteiligungen westlicher Unternehmen im Ostblock - Verhältnis Unternehmen zum diplomatischen Apparat - Einfluss der ARBED auf die luxemburgische Außen- und Außenwirtschaftspolitik - Handlungsspielraum westlicher Akteure im Osteuropa der Nachkriegszeit - Unternehmen als globale Akteure im Kalten Krieg.
Der Zweite Weltkrieg und die unmittelbare Nachkriegszeit hatten tiefgreifende Auswirkungen auf die Industrieunternehmen Mittel- und Osteuropas. Die Studie beschäftigt sich mit den Bemühungen des luxemburgischen ARBED-Konzerns zur Wahrung seiner dortigen Kapitalbeteiligungen. Neben einem exemplarischen Einblick in die Handlungsspielräume westlicher Unternehmen im sowjetisch dominierten Teil Europas der Nachkriegszeit erlaubt die Studie Einsichten in das Verhältnis der ARBED zur luxemburgischen Diplomatie, sowie in die Funktions- und Handlungsmechanismen luxemburgischer Außen- und Außenwirtschaftspolitik des 20. Jahrhunderts. So wird deutlich, wie es dem Konzern gelang, elementare diplomatische Aufgaben zu erfüllen und maßgebliche außen- und außenwirtschaftspolitische Impulse zu setzen.

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