Paradoxien der soziologischen Vernunft und ihre Überwindung

 Buch
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ISBN-13:
9783631659083
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
16.09.2015
Seiten:
477
Autor:
Heinz-Georg Kuttner
Gewicht:
709 g
Format:
216x151x38 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Das Buch beleuchtet die Wechselwirkung zwischen Mensch und Gesellschaft. Da der Mensch als sinnenbegabtes Vernunftwesen ein substantielles und die Gesellschaft ein relationales Sein besitzt, kann er nicht als ein sozial verumständetes Wesen angesehen werden. Der Mensch ist Ursache der Gesellschaft und nicht die Gesellschaft Ursache des Menschen.
Inhalt: Beginn der modernen Soziologie: Transformation der christlichen in eine säkulare Heilslehre - Folge: Verwicklung der soziologischen Theorie und Forschung mit dem Fortschrittsglauben der sozialistischen, liberalen, feministischen und ökologischen Bewegung - Loslösung vom Heilsoptimismus der säkularen Heilslehren durch Konzeption einer wertfreien empirisch bzw. systemtheoretisch orientierten soziologischen Vernunft - Strenge Trennung des Bereichs des Seins und Sollens: Konzeption einer kritisch orientierten soziologischen Vernunft - Vertreter der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule: normative Orientierung an der Idee der Emanzipation von jeder Fremdbestimmung auf Basis des Marxismus und der Psychoanalyse - Naturrecht auf Basis einer realistischen Theorie des Seins und des Erkennens.
Das Buch beleuchtet die Wechselwirkung zwischen Mensch und Gesellschaft. Da der Mensch nicht als ein biologisch, psychisch und sozial determiniertes Lebewesen angesehen werden kann, sondern als ein sinnenbegabtes Vernunftwesen, kommt ihm als selbständig denkendes und handelndes Wesen ein substantielles Sein und der Gesellschaft ein relationales Sein zu. An Stelle einer empirisch subjektlosen und einer konstruktivistisch objektlosen Konzeption der Soziologie verfolgt der Autor eine an der analogia entis orientierte Konzeption der Soziologie. Im Unterschied zu einer aposteriorisch orientierten empirischen und einer apriorisch orientierten soziologischen Vernunft geht eine am Naturrecht orientierte soziologische Vernunft davon aus, dass der Bereich der Freiheit und Determination, des Seins und Sollens nicht als disjunkte, sondern als komplementäre Bereiche anzusehen sind. Von daher lässt sich normativ begründen, ob eine Gesellschaft gerecht oder ungerecht ist.

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