Die Kunst, Fehler zu machen

Bibliothek der Lebenskunst
Plädoyer für eine fehlerfreundliche Irrtumsgesellschaft
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Aus Erfahrung wird man klug, sagt ein Sprichwort. Ohne Fehler und Irrtümer gibt es keine Entwicklung. Die gegenwärtige Null-Fehler-Kultur aber tut sich schwer damit, Fehler zu akzeptieren. Bisher stützte sich der Mensch als"gebrechliches Wesen in der zerbrechlichen Einrichtung der Welt"zur Korrektur und Begrenzung seiner Irrtümer und Fehler vor allem auf Erfahrung. Angesichts der rasanten Zunahme von abstraktem Wissen vor dem Horizont virtueller Welten lassen sich schwer noch sinnliche Erfahrungen machen. Dadurch stellt die Bewältigung von Fehlern zunehmend eine Überforderung dar. Mutiert der"antiquierte"Mensch in einer"Null-Fehler-Kultur"selbst zum größten anzunehmenden Unfall und Risikofaktor? Wird deswegen unermüdlich an seiner Perfektionierung gebastelt?
Manfred Osten stellt die grundsätzliche Frage nach der Relativität unseres rational orientierten westlichen Fehlerverständnisses und unserer Fehlerbeherrschung.
Ein Plädoyer gegen den Perfektionismus, eine kleine Gebrauchsanweisung, Fehler zu machen und Irrtümer einzugestehen. "Wenn irren menschlich ist, dann ist nicht zu irren unmenschlich."
Aus Erfahrung wird man klug, sagt ein Sprichwort. Ohne Fehler und Irrtümer gibt es keine Entwicklung. Die gegenwärtige Null-Fehler-Kultur aber tut sich schwer damit, Fehler zu akzeptieren. Bisher stützte sich der Mensch als »gebrechliches Wesen in der zerbrechlichen Einrichtung der Welt« zur Korrektur und Begrenzung seiner Irrtümer und Fehler vor allem auf Erfahrung. Angesichts der rasanten Zunahme von abstraktem Wissen vor dem Horizont virtueller Welten lassen sich schwer noch sinnliche Erfahrungen machen. Dadurch stellt die Bewältigung von Fehlern zunehmend eine überforderung dar. Mutiert der »antiquierte« Mensch in einer »Null-Fehler-Kultur« selbst zum größten anzunehmenden Unfall und Risikofaktor? Wird deswegen unermüdlich an seiner Perfektionierung gebastelt? Manfred Osten stellt die grundsätzliche Frage nach der Relativität unseres rational orientierten westlichen Fehlerverständnisses und unserer Fehlerbeherrschung. Ein Plädoyer gegen den Perfektionismus, eine kleine Gebrauchsanweisung, Fehler zu machen und Irrtümer einzugestehen. »Wenn irren menschlich ist, dann ist nicht zu irren unmenschlich.«
Autor: Manfred Osten
Geboren 19. Januar 1938 in Ludwigslust (Mecklenburg)


1952

Flucht in die Bundesrepublik Deutschland



1952 - 1959

Neusprachliches Gymnasium Bad Iburg



1959 - 1964

Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaften und Literatur in Hamburg und München



1964

1. juristisches Staatsexamen in München



1968

2. juristisches Staatsexamen in München



1968

Internationale Privatrechtsstudien (Univ. Luxemburg)



1969

Promotion "Über den Naturrechtsbegriff in den Frühschriften Schellings"



1969

Eintritt in den Auswärtigen Dienst



1969 - 1970

Frankreich, Botschaft Paris (Attaché-Ausbildung)



1971 - 1973

Kamerun, Botschaft Jaunde (Kultur- und Pressereferent)



1972

Tschad, Botschaft Fort Lamy (Geschäftsträger a. i.)



1973 - 1976

Bonn, Auswärtiges Amt (Länderreferent im Referat für "Südliches Afrika")



1976 - 1980

Ungarn, Botschaft Budapest (Leiter der Wirtschaftsabteilung)



1980 - 1983

Australien, Generalkonsulat Melbourne (stellvertretender Generalkonsul)



1983 - 1986

Bonn, Auswärtiges Amt (stellvertretender Leiter des Grundsatzreferates Dritte Welt Politik)



1986 - 1992

Japan, Botschaft Tokyo (Pressesprecher, anschließend Leiter der Kultur- und der Rechts- und Konsularabteilung)



1993 - 1994

Bonn, Leiter des Osteuropa-Referats (Mittel-, Ost und Südosteuropa, Russland, Mittelasien) im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung



Verheiratet seit 1966, 3 Kinder.

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Rezensionen

Autor: Manfred Osten
ISBN-13 :: 9783518417447
ISBN: 3518417444
Erscheinungsjahr: 01.12.2006
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Gewicht: 234g
Seiten: 106
Sprache: Deutsch
Auflage 06000, Neuauflage
Sonstiges: Buch, 222x134x14 mm
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