Der Roman des Ost-Berliner Autors Reinhard Jirgl beginnt in der Nachkriegszeit und endet Anfang der Neunziger Jahre. Zwei Brüder versuchen, die Erinnerung an ihre alptraumhafte Kindheit zu verbannen. Einig sind sie sich in ihrem Haß auf das DDR-System und ihrer Liebe zu derselben Frau. Sie, die Rothaarige, die Füchsin, heiratet dann aber einen Chefarzt in Ost-Berlin, der sie, da ihm ihre Westkontakte schaden könnten, schon bald darauf in die Psychiatrie einweisen läßt. Jirgl erzählt von "großen" und "kleinen" Leuten, von Einfältigen und Gerissenen, von Informanten und Stummen, von Seilschaften und vom Kampf um Pfründe, Macht, Einfluß und ein bißchen Glück.
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